Anreise

Freitag, 07. März 2025

by Bäda

Recht früh ging’s los. Die Flugroute war mit Aer Lingus über Dublin nach Los Angeles geplant. Für uns war es das erste Mal mit dieser Airline.

Unser Herr Sohn hatte sich geopfert und die Alten sicher zum Flughafen transportiert.

Beim Check In gab’s gleich mal einen kleinen Schrecken: Da war kein Aer Lingus Schalter!

Also mal an der Information gefragt. Da gab´s keine Menschen mehr, sondern nur noch Telefone!

Aber die Dame am anderen Ende der Leitung war kompetent, um uns zu sagen, dass wir noch eine knappe Stunde,

also bis 9 Uhr, warten mussten, bis der Schalter aufmachen würde. Hervorragend!

Also erstmal Geld getauscht und die Zeit genutzt für das (eigentlich) obligatorische Abflug-Weißwurst-Frühstück.

Das musste die letzten Male mangels Zeit ausfallen. Die Wahl viel auf das Airbräu. Weißwürscht super, Bier so lala.

Dann ging’s zum Check In. Keine Wartezeit, schon mal gut.

Aber die Dame beim Check in erzählte uns irgendwas, dass wir von Dublin nach Los Angeles nicht zusammen sitzen würden,

obwohl das online genau so aussah. Und wir sollten doch umbuchen von der Fensterreihe in eine 4er Reihe in der Mitte, da könnten wir dann auch zusammensitzen. Das hatten wir  aber vehement abgelehnt. Annett möchte immer gern am Fenster sitzen und ich immer gern am Gang,

damit hätten wir also beide verloren. Also blieb alles, wie es war. Dazu später nochmal was. Sicherheitscheck easy peasy, ohne große Wartezeit.

Abflug nach Dublin, auch pünktlich.

Wetter bei Ankunft in Dublin irgendwie genauso wie man sich irisches Wetter vorstellt.

Regnerisch und neblig.

Dann kam aber in Dublin schon das erste echte Highlight. Man kann nämlich dort schon die Immigration für die USA erledigen.

Das ist noch ein Relikt aus der Zeit, als Irland die meisten Auswanderer nach USA stellte. Da mussten wir also im Rahmen des Transits als erstes hin. Und da war niemand in der Schlange! Also gar niemand! Keine alte Sau!

Nur irgendwas um die 10 Zoll-Schalter und die zwei Wagmans! Wie affengeil! Noch nie hatten wir so eine entspannte Immigration!

Die Dame am Schalter war natürlich auch total entspannt, weil keine Menschen, hieß wenig Deppen, hieß wenig Streß. Das war der Burner!

Der Transitbereich in Dublin war dann dafür nicht so der Hit- nur ein kleiner Shop, ein Cafe und ein kleines Restaurant, das wars auch schon.

Aber irgendwie brachten wir die Zeit rum, bis wir pünktlich an Bord durften.

Auf dem Weg dahin stieg dann die Spannung bei uns, weil wir echt nicht wussten, wie wir jetzt sitzen würden

und ob da einer oder vielleicht gar zwei zwischen uns säßen.

-Aber eigentlich gibt’s doch gar keine 4er-Reihen am Fenster...- und so weiter und sofort.

 Im Flieger dann die große Erleichterung: Zweier Reihen am Fenster und wir beide in einer Zweierreihe nebeneinander!

Mit richtig guten Plätzen. Also hatte uns die Tante in München einen riesigen Schmarrn erzählt.

Zum Glück hatten wir uns von der nicht in die Mittelreihe quatschen lassen!

Noch dazu war der Flieger maximal halb voll, also jede Menge Platz um uns rum und auch kein Kampf um die Gepäckfächer. Sehr komfortabel.

Im Flieger mussten wir dann allerdings fast eine Stunde noch warten, weil das Wetter verrückt spielte und wir keinen Abflugslot bekamen.

Aber dann ging’s endlich los.

Der Flug war zwar lang, aber sehr angenehm.

Annett:

Ich habe im Flieger vor allem das Farbkonzept gefeiert! Das entsprach einfach voll einem Philadelphia Eagles Fan  ;-)

Wir hatten auf unserer Seite einen supernetten Steward, der für die Getränke verantwortlich war. Bäda bestellte sich wie immer ein Bier.

Und bekam dann mit einem fetten Grinsen vom Steward gleich zwei Bierdosen auf sein Tischchen gestellt.

Nun hatte er auch ein fettes Grinsen im Gesicht und natürlich fand er allein dadurch schon den Flug megageil ;-)


Das gereichte Essen war für ein Flugzeugesssen wirklich richtig gut...

... und später gab es auch noch ein sauleckeres Eis. Mhhhh...

In LA angekommen waren wir natürlich die totalen Checker, weil wir ja keine Immigration mehr benötigten.

Dafür mussten wir aber zu Fuß eine halbe Stunde oder mehr über den Flughafen laufen, bis wir endlich bei unserem Gepäckband ankamen.

Lange Wege! Am Gepäckband standen wir bereits eine gefühlte Ewigkeit, aber unsere Koffer konnten wir nicht entdecken.

Annett fiel dann auf, dass ein paar Leute aus unserem Flieger weiter nach rechts liefen und tat es ihnen gleich.

Tataaa: da stand unser Gepäck! Durch die ewig lange Lauferei waren die Koffer früher da als wir selbst

und waren bereits von Mitarbeitern vom Laufband in ein Eck zusammengestellt worden.

 

Dann ging’s zur Mietwagenstation. Das war nicht ganz so einfach, die Hinweisschilder waren etwas verwirrend.

Aber letzten Endes saßen wir dann in einem Shuttlebus der uns zu Alamo fuhr.

Die Mietwagenstation war auch überdurchschnittlich weit weg vom Flughafen.

 Mietwagen-Check-in war problemlos, Autos standen genug zur Auswahl da.

Wir fanden einen mit Allrad und Kofferraumabdeckung. Toyota RAV4 in weiß. Alles supa.   :-)

Dann hatten wir noch eine Fahrstrecke von knapp 45 Minuten vor uns, bis wir endlich im gebuchten Hotel in Anaheim ankamen.

Als erstes wollten wir mal wieder die Disney Parks in unserem Urlaub besuchen. Also sollte dieses Hotel unsere Heimat für die nächsten 4 Tage sein.

Da fand nicht mehr groß was statt.

Zimmer bezogen und ab in die Heia. Gute Nacht.

 

Hotel:

Ramada by Wyndham Anaheim Convention Center

Kingsize Doppelzimmer für 5 Übernachtungen mit Frühstück 507.- Euro

 

Hier geht´s weiter zu Tag 1: