Tag 18

Dienstag, 02. Januar 2024

So richtig arrangiert hatte ich mich noch immer nicht mit unserem Zimmer, dennoch hatten wir gut geschlafen.

Unser erster Weg führte uns erneut zum Fort Matanzas, Fahrzeit war mit einer guten halben Stunde angegeben.

Aber bereits am Morgen staute sich wieder mal der Verkehr auf den Straßen.Die Stadt schien einfach proppevoll zu sein!

Wir fuhren am historischen Zentrum vorbei, es wimmelte nur so von Menschen.

Aber hätten wir uns eigentlich denken können, nachdem keine freien Zimmer zu finden waren...

Irgendwann kamen wir doch raus aus der Stadt und landeten schließlich am Fort. Heute fanden wir ein ganz anderes Bild als beim letzten Mal vor.

Der Parkplatz war komplett belegt, wir mussten mehrere Male kreiseln, bis endlich genau vor uns ein anderer Wagen seinen Platz verließ.

Am Visitor Center angelangt erfuhren wir, dass alle Bootsüberfahrten für diesen Tag bereits ausgebucht waren! Na toll!

Nachdem wir nun bereits das zweite Mal hier auf kein Boot kamen, wollten wir uns schon mal für den nächsten Tag Tickets kaufen.

"Sorry, das geht nicht! Wir bieten keinen Vorverkauf für Tickets an!" Grrrrrrr....

Frustriert liefen wir zurück zum Auto und fuhren zum Lighthouse Park. Dort war es glücklicherweise noch nicht überlaufen

und es gab noch genügend freie Parkplätze. Schon der Eingangsbereich des Parks sah sehr vielversprechend aus:

Und dann erwartete uns ein so toller Leuchtturm!

Einer wie aus dem Bilderbuch! Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Leuchttürme mag???  ;-D

Die unteren kleinen Räume waren noch herrlich weihnachtlich geschmückt.

Und war der Kamin nicht toll dekoriert???

Ein Kind hinter uns forderte seinen Papa auf, Santa Claus zu helfen, damit der endlich aus dem Kamin kam!

Schließlich sollte er doch schon längst wieder am Nordpol sein und seinen Urlaub genießen!  :D


Über 219 Stufen gelangten wir dann auf die Aussichtsplattform.

Auf der gab es dann nur dieses rote Geländer, also unten alles offen und nach unten alles sichtbar! War somit gar nichts für mich!

Ich blieb also an der Turmwand "kleben", machte schnell ein Foto und verschwand wieder ins Innere des Turms.  :D

Bäda genoss die Aussicht etwas länger, wir trafen uns dann unten wieder.

Vor dem Leuchtturm hielt Bäda dann ein kleines Pläuschen mit einem der "Leuchtturmwärter".

Ich wand mich derweil den Pflastersteinen auf dem Boden zu.

Dort hatten sich einige Leute verewigen lassen. Der Erlös der gravierten Steine kam der Erhaltung des Parks zugute.

Auf dem Gelände dieses kleinen Parks lagen auch noch ein kleines maritimes Museum, paar Häuschen

sowie das ehemalige Wohnhaus des Leuchtturmwärters. Das besuchten wir nun als nächstes.

Das untere Gebäude wurde 1936 errichtet. Deutsche U-Boote patroullierten zu dieser Zeit um die Küste Floridas,

so dass hier ein Außenposten der US-Navy stationiert wurde.

Hinter der Reihe mit den Gebäuden gab es noch einen kleinen Nature Trail.

Den liefen wir natürlich auch ab.

Und der Spiegel lud geradezu ein, hier ein gemeinsames Selfie zu schießen.  :-D

Der Nature Trail war dann wrklich sehr überschaubar, in nullkommanix hatten wir den abgelaufen.

Außer ein schönes verstecktes Picknickplätzchen gabs dort aber auch nichts zu sehen.

Somit schlenderten wir weiter zur Wasserfront, wo es einen kleinen Pier gab.

Von dort hatten wir noch mal einen schönen Blick auf den Leuchtturm.

Auf dem Pier war es gerade sehr einsam, keine Angler zum Beobachten in Sicht.

Schade...

Was sollten wir als nächstes tun? Für eine Besichtigung der historischen Altstadt war es uns nun schon zu spät,

um essen zu gehen aber noch zu früh. Also fuhren wir in eine kleine Mall und tingelten dort durch paar Shops wie Party City.

Fürs Abendessen hatten wir uns für Ford´s Garage entschieden. Kannten wir bereits aus letzten Urlauben von Fort Myers und Cape Coral.

Es hatte uns dort immer geschmeckt und die Einrichtung ist einfach jedes Mal wieder sehenswert.

Allerdings war es nicht so einfach, dorthin zu finden. Adresse ins Navi eingegeben, aber unsere Navitante führte uns auf ein riesengroßes Areal eines Autolieferanten. Drei Versuche mit anderen Apps, keine führte uns zum Ziel. Also durch paar Nebenstraßen geirrt, bis wir endlich das uns bekannte Logo an einem der Gebäude erspähten. So kann man auch Zeit totschlagen  ;-P

Uns beeindrucken diese alten Karossen immer wieder aufs Neue:

Lief richtig gut für Bäda:

es gab eines seiner amerikanischen Lieblingsbiere:

Essen schmeckte wie von uns eigentlich auch erwartet sehr gut.

Pappsatt, weil wir mal wieder einer Vorspeise nicht widerstehen konnten, verließen wir das Restaurant.

Mittlerweile war es draußen stockdunkel geworden, sodass wir nur noch den Rückzug ins Hotel antraten.

Gelaufene Schritte: 10.519

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