Lignano/ Italien

06. - 21. Juni 2014

Die Pfingstferien standen vor der Tür und die Wetteraussichten waren nicht die rosigsten.

Also nach längerer Zeit mal wieder unser Zelt ins Auto gestopft und ab gings nach Italien.

Bäda hatte leider keinen Urlaub, also fuhr er mit uns gemeinsam wenigstens das Pfingstwochenende mit runter.

Ohne Stau landeten wir nach ca 5 Stunden auf unserem Lieblingscampingplatz in Lignano.

Der Platz war nicht überfüllt und so fanden wir recht schnell einen geeigneten Platz für uns.


Über Pfingsten war herrliches Wetter, schön warm und trocken!

Also Hängematten aufgehangen, Bücher rausgeholt und einfach nur die freie Zeit und die Sonne genossen!


Bäda trat am Pfingsmontag die Heimreise an und nahm irgendwie das schöne Wetter mit   :-(

Die nächsten Tage zog ein Sturm auf, aber glücklicherweise es blieb trocken.

Und starken Wind am Meer mögen wir.

Wie es der Zufall so wollte, überschnitt sich unser Urlaub mit dem von Oma und Opa.

Moritz freute sich riesig auf ihre Ankunft. Die beiden hatten sich ein Zimmer in einem Hotel in Zentrumsnähe des Ortes genommen.

So flanierten Moritz und ich durch die Fußgängermeile und warteten am Ende der Straße in einem Cafe. Wir beide waren uns so sicher, dass Oma und Opa am ersten Abend hier ihre Runde drehen würden, zumal dort auch ein großer Schuhladen ist, den Oma mag.  ;-)

Aber falsch gedacht! Sie hatten sich nach ihrer Ankunft auf den Weg zu uns auf den Campingplatz gemacht und so erwartete uns nach unserer Rückkehr in unserem Zelt eine Nachricht. Wir waren nun mit den beiden für den nächsten Tag verabredet.

Gemeinsam machten wir einen Ausflug zum alten kleinen Leuchtturm. Und kaum zu glauben, aber sooft wir schon in Lignano waren,

diesen Fleck des Ortes hatten wir vorher noch nie besucht. Dabei ist er wirklich recht nett...

Der Wind war immer noch stark,

so dass an den Stränden gähnende Leere herrschte.



Der Campingplatz blieb eigentlich die kompletten 2 Wochen recht leer.

Wir hatten nix dagegen :-)

An Fronleichnam waren wir drei wieder komplett, Bäda konnte sich immerhin den Fenstertag frei nehmen

und so konnten wir gemeinsam noch ein langes Wochenende verbringen.

Außer einen kleinen Spaziergang durch für uns unbekannte Gefilde,

unternahmen wir nichts mehr.

Wir genossen hauptsächlich das süße Nichtstun vor unserem Zelt und ließen einfach die Seele baumeln.

Oder wir gingen lecker essen  ;-)

Und ehe wir uns versahen, war die Urlaubszeit vorbei.

Etwas, was nicht so schön ist beim Zelten, ist das leidige Zusammenpacken unserer 7 Sachen.

Jeder muß mit anpacken und irgendwann ist dann doch alles wieder im Auto verstaut.

Frisch geduscht konnte dann die Heimreise nach München im neuen Deutschland-Trikot angetreten werden.

Wir waren bereit für die Fußball-WM-Partys in unserer Garage  :-)

Auf der Rückfahrt hatten wir durchweg Sonnenschein.

Die Fahrt über den Plöckenpass ist einfach immer wieder ein Traum!

Schön war´s mal wieder, ein paar Tage in unserem Zelt nächtigen und verbringen zu können.

Mal schauen, wenns mal wieder klappt!

- Ende -