Tag 5

Mittwoch, 17. April 2024

Guten Morgen Myrtos!

Wir hatten herrlich geschlafen und wollten nun den Tag mit einem Rundgang durch den Ort starten.

Vor unserem kleinen Appartment hatten wir eine kleine Terrasse. Allerdings war diese eingerahmt von Mauern der umstehenden Häuser.

Unsere Vermieterin hatte uns aber gesagt, dass wir uns vor die Terrasse auf den Weg setzen sollten.

Und von dort hatten wir diese tolle Aussicht <3

Das war dann der Strand direkt vor unserer Unterkunft.

Auch der war um diese Jahreszeit noch recht einsam und kaum besucht.

Der Blick in die andere Richtung war aber noch grandioser!

Wir fragten uns, ob es hier während der Hauptsaison so bliebe oder auch dieser schöne Strand mit Sonnenschirmen zugepflastert werden würde.

Der Zulauf zu einem kleinen Hafenbecken des Ortes.

Direkt am Meer war es heute recht windig.

Wir stöberten etwas durchs Dorf.

"Hiking Village"- das klang für uns richtig gut.

Allerdings waren wir von den letzten Tagen noch etwas platt und wollten es an diesem Tag mal etwas ruhiger angehen lassen.

Fasziniert waren wir einfach immer wieder über die Fülle und Vielfalt der Blumen und Blüten.

Strahlender Sonnenschein ließ die Kirche in der Ortsmitte im besten Licht erstrahlen.

Und an wirklich jeder Ecke entdeckten wir hier Bäume, die die leckeren Loquats trugen.

Wir kamen nicht umhin, uns die ein oder andere Frucht vom Baum zu pflücken und uns schmecken zu lassen!

Wir zogen eine ganze Weile durch die verwinkelten Gassen des Ortes.

Bis wir schließlich zu der Überzeugung kamen, es wäre langsam an der Zeit uns niederzulassen, um eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken.

Aber wie bereits am Vorabend, war es nicht so leicht, ein geöffnetes Cafe oder Taverne zu finden.

Vorher waren wir an diesem kleinen Cafe vorbeigekommen, welches wir nun noch einmal aufsuchen wollten.

Aber genau in dem Moment, wo wir dort eintrafen, war auch eine größere Radlergruppe dort angekommen, die in nullkommanix alle Tische

belegten. Tja, blöd gelaufen! Es waren gerade wirklich viele Fahrradgruppen unterwegs und das gleiche Schauspiel erlebten wir dann noch zwei Mal.

Wir planten also um. Cafe war gestrichen, wir suchten uns stattdessen eine Bäckerei

und versorgten uns dort mit kleinen Leckereien.

Mit Snacks und Getränken ausgestattet liefen wir zum Strand.

Wir fanden dort eine leere Bank vor, die doch geradezu auf uns gewartet hatte.  :-)

Einfach nur aufs Meer schauen, ach war das schön!

Und weil wir es so schön fanden, holten wir kurzerhand Strandtücher aus unserem Zimmer und legten uns direkt am Strand nieder.

Und ehe wir uns versahen, waren wir beide beim Rauschen des Meeres eingeschlafen.

Wach wurden wir dann, weil es uns zu frösteln begann. Die Sonne war unter einer dicken Wolkenschicht verschwunden und Wind war mittlerweile aufgezogen. Wir bemerkten, dass wir schon ziemlich eingesandet worden sind.  :-D

Da half nur noch eine Dusche.

Also zurück aufs Zimmer.

Es blieb dann den Rest des Tages so diessig.

Wir machten uns schließlich auf den Weg, um Abendessen zu gehen.

Wir fragten uns danach, warum wir nicht die Taverne vom gestrigen Abend wieder besucht hatten, wo es uns so gut geschmeckt hatte!

Aber wir wollten halt etwas Neues testen. Und diese Taverne, zwar direkt an der Strandpromenade mit Blick aufs Meer gelegen, war mal der komplette Reinfall! Zumal wir auch vom Meeresblick nicht wirklich was hatten, weil aufgrund des Wetters alle Seiten der Lokalität verhangen waren.

Bädas Gericht sah nicht nur künstlich aus mit dem intensiven Gelbstich, es schmeckte auch so. Und meine Biftekis waren innen noch total roh.

Nö, das war gar nix! Wir ließen das meiste vom Essen stehen, spülten den widerlichen Geschmack mit Wein runter, zahlten und verließen das Restaurant auf nimmer wiedersehen. Wir können uns beide nicht daran erinnern, jemals so schlecht in Griechenland gegessen zu haben!


Da es noch früh am Abend war, kehrten wir ein Stück weiter noch in eine Bar ein.

Dort spülten wir unseren Frust über das miserable Essen mit Wein und Bier runter

und so sah die Welt doch gleich wieder viel freundlicher aus!  :-D

So hatten wir doch noch einen guten Tagesabschluß

und konnten uns später zufrieden auf unser Zimmer begeben.

 

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