Tag 6

Donnerstag, 09. März 2023

by Annett

Noch einmal klingelte unser Wecker bereits 07.00 Uhr.

Die komplette Familie notorische Langschläfer, da fällt es uns zu frühen Morgenstunden immer schwer aus den Federn zu kommen.

Aber es stand ein Besuch der Geisterstadt Kolmanskuppe auf dem Plan.

Eintritt erfolgt dort nur mit einer Führung und die wurden wochentags 09.30 Uhr und 11.00 Uhr angeboten.

Wir wollten natürlich gleich bei der ersten Tour dabei sein.

Schließlich sollte es anschließend für uns noch weiter zur nächsten Unterkunft gehen.

Da blieb uns also nichts anderes übrig, als zu einer für uns unchristlichen Zeit aus den Zelten zu kriechen.

Die Sanitärhäuser auf dem Campingplatz waren übrigens wie vom Platzwart bei unserer Ankunft erwähnt noch sehr neu

und in einem tadellosen Zustand. Es gab 3 oder vier von denen am Platz. Das hier war eines davon:

Ein Blick in die Räumlichkeiten des Damen-Waschhauses:


Wir nutzten allesamt noch einmal die picobello sauberen sanitären Anlagen zum Duschen.

Wir wussten ja wieder nicht, was ins in der nächsten Unterkunft erwarten würde.

Wie schon mal erwähnt, standen wir auf unserem Platz direkt vor den Felsen.

Stephanie entdeckte in dem Felsengebilde, dass uns da jeden Morgen einfach ein nackter Ar... rausgestreckt wurde.

Hihi, einmal drauf hingewiesen, sahen wir es auch, und ihr???

Frisch geduscht, alles zusammengepackt,

noch einmal gestreckt und dann konnten wir auch schon starten.

Servus Lüderitz, hast uns sehr gut gefallen!

Weiter ging´s nach Kolmanskuppe. Eine knappe halbe Autostunde später kamen wir dort an.

Der Ort erhielt seinen Namen nach einem Mann, der Coleman hieß. Er blieb genau dort im Jahr 1905

mit seinem Ochsenkarren in einer Düne stecken. Coleman konnte gerettet werden, sein Karren aber blieb zurück.

Somit wurde aus der Kuppe, wo Colemans Karre steckt -> Kolmanskuppe.

Gleich bei der Einfahrt mussten wir unser Eintrittsgeld von ca 5 Euro pro Person bezahlen.

Fanden wir sehr günstig, da hätten wir doch mit viel mehr gerechnet.

Vor allem ich freute mich tierisch auf diesen Besuch. Kolmanskuppe stand jahrelang auf meiner To Do-Liste, nachdem ich vor zig Jahren mal einen Bericht über diesen Ort im Stern gelesen und Fotos dazu gesehen hatte. Von daher war ich mehr als glücklich darüber, dass wir diesen Urlaub um ein Jahr verschoben hatten und uns nun 3 Wochen für unsere Tour zur Verfügung standen. Die Ecke mit Lüderitz und Kolmanskuppe liegt einfach so abseits, dass wir sie bei nur 2 Wochen Zeit nicht hätten unterbringen können.

Nun war es also endlich so weit, wir standen tatsächlich am Eingang zu dieser Geisterstadt! Pure Freude!

Und ich war mir auch ganz sicher, dass meinen Lieben dieser Ausflug ebenfalls gefallen würde.

Wir parkten vorm ehemaligen Casino der Stadt, wo innen der Treffpunkt für die Führung sein würde.

Neben uns parkten bis dato gerade mal noch 2 Autos. Später füllte sich der Parkplatz aber noch etwas.

Wir hinterließen unsere Spuren

und trugen uns dort im Foyer gleich mal ins Gästebuch ein.

Im Gebäude konnten wir schon zwei Räume betreten.

Der eine beherbergte einen Shop, im anderen konnten wir uns bereits mit der Geschichte des Ortes vertraut machen.

Hier gefiel uns besonders die Art der Aufmachung.

Die vielen Infos waren auf alten Zimmertüren aus den Häusern der Stadt befestigt worden.

Der erste Diamantenfund 1908 von August Stauch am Grasplatz blieb trotz des Versuches der Geheimhaltung natürlich nicht verborgen

und somit brach in dieser Gegend ein wahres Diamantenfieber aus.

Ströme von Diamantensuchern und Abenteurern ließen sich hier nieder.

Aus dem anfänglichen Diamanten-Camp wurde schnell eine richtige Siedlung. Und weil die Diamanten den neuen Einwohnern

schnell zu großem Reichtum verhalfen, wurde Kolmanskuppe in kürzester Zeit die zu jener Zeit reichste Stadt Afrikas.

Es lebten um die 400 Personen in Kolmanskuppe, von denen die meisten aus Deutschland stammten.

1914 kamen 20% der Weltdiamantenproduktion aus diesem Gebiet!

Es wurde mit den riesigen Vermögen der neuen Einwohner herrschaftliche Steinvillen nach deutschem Vorbild in die Wüste gebaut

und eine Infrastruktur in der kleinen Stadt errichtet, die zur damaligen Zeit seinesgleichen suchte.

So wurde sogar ein eigenes Elektrizitätswerk gebaut und dadurch gab es bereits 1911 im ganzen Ort elektrischen Strom.

Ok, wir kannten jetzt erst mal die nackten Fakten, hatten aber noch eine Dreiviertel Stunde Zeit bis zum Start der Führung.

Im ehemaligen Kasino-Gebäude gab es ein kleines Cafe, wo wir die verbleibende Zeit gut nutzen konnten, um zu frühstücken.

Bäda, Stephanie und Moritz bestellten sich jeder einen warmen Toast, mir reichte ein Stück Apfelkuchen.

Ich hatte meinen Kuchen bereits verputzt, die anderen drei warteten immer noch auf ihre Toasts. Und es dauerte noch weiter.

Und zwar so lange, dass unsere Tour bereits in 10 Minuten starten würde.

Dann endlich wurden die Teller, also schön einer nach dem anderen  :-D

an unseren Tisch gebracht. Es war somit keine Zeit mehr übrig, um gemütlich zu essen.

Die Toasts wurden mehr oder weniger runtergeschlungen, der Rest in der Hand mitgenommen.

Denn wir hörten von draußen schon die Anweisungen,

wo die Besucher nach Sprachen aufgeteilt wurden.

Die Führungen werden in Englisch, Deutsch und Africaans angeboten.

An diesem Tag war jeweils eine in Englisch und eine in Deutsch nötig.

Wir bekamen für die deutschsprachige Führung Nicole als Tourguide. Was für ein Glückstreffer!

Diese Frau war ein absolutes Unikum, sie brachte ihr Wissen mit sehr viel Witz an den Mann bzw Frau.

Als erstes stellte sie sich uns vor. Ihre Familie lebt bereits in der vierten Generation in Lüderitz

und ihr Opa damals direkt in Kolmanskuppe.

So konnte sie viele Geschichten erzählen, die sie von ihrem Großvater kannte.

Man konnte damals hier gutes Geld verdienen.

„Man musste sich nur bücken, um die Diamanten aufzuheben“, so lauten viele Erzählungen aus der damaligen Zeit.

Tausende von Diamanten wurden aus dem Wüstensand gesiebt. Deutsche Ingenieure, Architekten, Chemiker und Handwerker strömten mit ihren Familien in die damalige Kolonie. Über Nacht entstand eine florierende Stadt mitten in der Wüste.

In Kolmannskuppe gab es eine Schule, Ballsaal, Fußballplatz, Schwimmbad, Krankenhaus, Postamt, Bäckerei, Metzgerei, Gemischtwarenladen,

Restaurants und eine Eisfabrik. Trinkwasser war in dieser Gegend sehr kostbar. Anfangs wurde es per Schiff aus Kapstadt geliefert,

später gab es in Kolmanskuppe sogar eine Meerwasserentsalzungsanlage. Ebenso gab es im Ort ein Elektrizitätswerk.

Strom und Wasser wurden den Kolonisten umsonst zur Verfügung gestellt.

Es gab im Ort zwei große Hauptstraßen. Auf der unteren waren die Geschäfte angeordnet, auf der oberen standen die Häuser

der bedeutendsten Einwohner. Wir begannen unseren Rundgang auf der unteren mit der Bäckerei:

Die Eisfabrik:

Die Eis- und Limonadenfabrik sorgte dafür, dass jeder Haushalt täglich Eis, Limonade und Trinkwasser erhielt.

Jedem Einwohner standen täglich 20 Liter Trinkwasser zu, welches kostenlos bereitgestellt wurde.

Zudem bekam jede Familie jeden Tag eine halbe Stange Eis für die Eisschränke geliefert.

Haushalte, die mehr Wasser benötigten, mussten dies selbst bezahlen.

Nicole erzählte,dass Gästen bei Besuchen Champagner zum Trinken angeboten wurde,

weil normales Trinkwasser viel teurer war als der Alkohol.

Die Behälter, in der das Blockeis für die Gefriertruhen der Bewohner hergestellt wurden:

Nicole verwies immer wieder mit einem lachenden Auge auf das "deutsche Ingenieurswissen",

mit dessen man Probleme mit einfachsten Mitteln lösen konnte. Wie diese damalige "Klimaanlage".

In der Eisfabrik entstand durch die Herstellung der Eisblöcke eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit.

Man hängte also dort einfach gefertigte Holzkästen auf, die man mit Steppengras,

welches ausreichend in der Gegend zu finden war, füllte.

Dieses saugte dann die Feuchtigkeit aus der Luft auf. Voila, somit eine funktionierende "Klimaanlage":

Diese Schmalspurbahn zog ihre Runden durch Kolmanskuppe.

Mit ihr wurden Waren und Personen innerhalb des Ortes transportiert.

Eben auch das Wasser und Eis bei der täglichen Zustellung.

Das Haus des Ladenbesitzers:

Hier gab es auch noch die Einrichtung zu Bestaunen.

Dieses Haus wird jeden Tag gefegt und vom Sand befreit, damit es so erhalten bleibt.


Im Laden konnte alles bestellt werden, was das Herz begehrte. Alles wurde aus Deutschland angeliefert.

Von Holzbalken für den Häuserbau, Tapeten, Schrauben bis hin zum Bier, welches kistenweise mit riesigen Ozeandampfern

übers Meer nach Lüderitz geschippert wurde. Dauerte halt nur seine Zeit wegen des langen Weges...

Kolmanskuppe besaß auch ein eigenes Krankenhaus mit der damals modernsten und größten Röntgenanlage Afrikas.

Diese diente allerdings nicht nur der ärztlichen Versorgung der Bewohner und Arbeiter, sondern wurde eigentlich überwiegend dafür benutzt, Diamantenraub aufzuklären. Wenn nur der geringste Verdacht bestand,

dass ein Arbeiter einen Diamanten geschluckt haben könnte,

um ihn unbemerkt aus der Mine zu schmuggeln, wurde er geröntgt.

Ehemaliges Krankenzimmer:

Der lange Gang des Krankenhauses.

Schon beeindruckend, was da damals hingestellt wurde, mitten in der Wüste.

In einem Ausstellungsraum wurden Beispiele gezeigt, wie Minenarbeiter versuchten,

Diamanten aus den streng gesicherten Diamantenfeldern zu schmuggeln. Eine Möglichkeit war der Einsatz von Brieftauben.

 Andere versuchten, die Diamanten mit einer Armbrust aus dem Gelände zu schießen oder sie höhlten die Sohlen ihrer Schuhe aus.

Das Kasino war nicht nur zum Glücksspiel da, sondern diente auch zum gesellschaftlichen Zusammensein der Einwohner.

In dem riesigen Festsaal gab es Theateraufführungen und Konzerte und es wurden regelmäßig große Bälle veranstaltet.

Außerdem beherbergte das Gebäude eine Turnhalle und es gab eine große gastronomische Küche,

in der für das leibliche Wohl gesorgt wurde.

Das Gebäude wurde in dieser Form 1927 errichtet – vorher stand dort nur eine einfache Wellblechhütte.

Im Erdegeschoss des Kasinos befand sich eine Kegelbahn, die sich großer Beliebtheit erfreute.

Und sie funktioniert auch heute noch tadellos, wie uns Nicole mit einem schwungvollen Schub bewies.

Nachdem die Diamantenvorkommen in den 1930er Jahren zuende gingen, zogen die Minenarbeiter weiter in den Süden zum Orange River und ließen in Kolmanskuppe teils einfach alles zurück. Möbel und was sie noch brauchen konnten,

wurden nach Lüderitz geschafft oder fiel Plünderern zum Opfer.

 Die Diamantenstadt verfiel immer mehr und die Wüste gewann langsam wieder die Oberhand.

  1952 wurde schließlich als Letztes das Krankenhaus geräumt. Der letzte Einwohner verließ Kolmanskuppe 1956.

 

Das Haus des ehemaligen Lehrers darf nicht betreten werden, die Mauern werden nur noch vom Sand gehalten.

Man glaubt, wenn sich die Düne weiter bewegt, wird sie das Haus mit sich nehmen und unter sich begraben.

Lange Zeit wurde Kolmanskuppe von der namibischen Regierung seinem Schicksal überlassen,

also dem unerbittlichen Sand der Namib-Wüste.

Viele Häuser sind daher der Wüste bereits zum Opfer gefallen und unwiderruflich zerstört.

Ende der 1970er Jahre fand aber ein Umdenken statt und seit 1980 ist die Anlage geschützt. Man beschloss, aus der kleinen Stadt eine Art Freilichtmuseum zu machen. Einige Häuser stellte man daraufhin originalgetreu wieder her

und andere wurden nur notdürftig repariert, um sie vor dem Einsturz zu retten.

Ein Förderverein kümmert sich nun um die Anlage und führt hier die Besucher durch.

Unsere Tour mit Nicole war nun zu Ende und wenn wir Lust hatten, konnten wir nun den Ort noch weiter auf eigene Faust erkunden.

Na und ob wir das hatten! Kurze Toilettenpause und schon stiefelten wir alle vier munter drauf los!

Diese Pflanze hatte uns Nicole während der Tour bereits vorgestellt und erklärt.

Wir sollten lieber einen Bogen drum herum machen, weil sich unter ihnen oft Schlangen einnisten würden.

Bloß gut, dass wir trotz der großen Hitze unsere hohen Bergschuhe angezogen hatten!

Zum anderen können aber die Beeren der Pflanze überlebenswichtig sein, sollte man in der Wüste stranden.

Sie enthalten tatsächlich Tropfen Flüssigkeit.

Auch wenn man davon nicht zuviel zu sich nehmen sollte, weil es Durchfall verursachen kann.

Aber hey, was ist besser? Durchfall zu haben oder zu verdursten???

Sand bedeckte die damals verlegten Bahnschienen:

Die Gebäude sind für die Besichtigungen sorgfältig beschriftet worden.

Dieses war das des Buchhalters:

Die Bausubstanz dieser Häuser war bemerkenswert.

Bei manchen standen wir drin und dachten uns: naja, neues Dach drauf und man kann hier wieder wohnen.

Bei anderen war der Verfallsprozess aber dafür schon sehr weit fortgeschritten.

Übrigens brachte August Stauch sein Diamantenfund langfristig kein Glück, wie wir später lasen.

Nachdem er zunächst durch die gefundenen Steine zum Millionär aufstieg, trugen Inflation, Kriege und die Weltwirtschaftskrise dazu bei,

dass Stauch 1947 in seiner Heimat Thüringen als armer Mann im Beisein seiner jüngsten Tochter an Magenkrebs starb.

Es wurde berichtet, dass er bei seinem Tod gerade einmal 2,50 Mark bei sich hatte.

Bei dem ganzen früheren Protz, der in der Diamantenstadt herrschte, darf man aber auch nicht die diskriminierende Kolonialpolitik

Deutschlands vergessen. Die schwarzen Minenarbeiter, die für die Diamantenfabrik arbeiteten und die grobe Schürfarbeit verrichteten,

mussten außerhalb von Kolmankuppe in spartanischen Sammelunterkünften hausen.

Wir fanden es geradezu toll, jedes begehbare Haus abzuklappern.

Das Gelände war so groß, dass sich die Besucher der Touren allesamt verstreut hatten,

wir waren so nahezu in jedem Haus alleinige Gäste.

Aber auch wir vier hatten uns verstreut  :-D

Jeder von uns lief in seinem eigenen Tempo durch die Häuserzeilen.

Ich war größtenteils komplett allein unterwegs.

Teils war es richtig anstrengend, die Anhöhen durch den Sand zu erklimmen.

Unser "tägliches" Workout hatten wir durch den Besuch hier also schon mal ab absolviert!  :-D

Hier kann man mal die Aufteilung der Häuser sehen. Dieses war die obere Straße:

Wir kehrten noch einmal ins Krankenhaus zurück.

In einige Räume kriecht erbarmungslos der Sand zurück:

Im Krankenhaus trafen wir endlich mal wieder zusammen.

Bäda und Stephanie liefen aber auch gleich in eine ander Richtung weiter, weg waren sie schon wieder!

Mit Moritz war ich das nächste Stück gemeinsam unterwegs, bis auch er wieder verschwunden war.

Bei ihm hatte ich mich aber gewundert, wo er abgeblieben war. Das Gebiet, wo wir uns beide gerade gemeinsam aufgehalten hatten,

war das letzte frei zugängliche Areal, bevor das Sperrgebiet begann, welches durch einen Stacheldrahtzaun markiert war.

An einem Stück war dieser Zaun allerdings niedergetrampelt. So ganz offensichtlich war also hier die Grenze nicht zu erkennen.

Ich blieb auf dem erlaubten Gelände und schaute mir noch die letzten Häuser an. Moritz würde schon wieder auftauchen.

"Auftauchen" war gut. Er kam mir irgendwann in Gewahrsam eines Arbeiters entgegen

und wurde von ihm auf dem Museumsgelände "entlassen".

Junior war tatsächlich durch das zaunlose Stück ins Sperrgebiet zur dortigen Diamantenfabrik gelangt und wollte sich nichtsahnend dort

weiter umschauen. Dabei wurde er "aufgegriffen" und befragt, was er dort wolle. Nach einer Ermahnung brachte der Arbeiter ihn auf unsere Seite zurück. "Aber beim nächsten Mal bring ich dich zur Polizei!"  :-D

Ts, ts ts, Kleinkrimineller in unserer Familie  ;-P

Im Hintergrund auf dem Foto kann man übrigens diesen besagten Zaun sehen.

Rechts das Gebäude gehört zur Geisterstadt, links das Gebäude ist Teil der heutigen Diamantenfabrik.

Schaut fast gleich aus, da kann man sich schon mal irren! Ich glaube, die gabeln da wohl immer wieder mal Touris auf...

Wir beide waren also immerhin schon mal wieder beisammen,

auf Bäda und Stephanie mussten wir noch ein Weilchen warten.

Es war brutal heiß, wir suchten uns ein schattiges Plätzchen zum Warten. Kurze Zeit später trafen die beiden dann auch am Auto ein.

Endlich kamen wir an unsere gekühlten Getränke und nach der Trinkpause machten wir uns bereit,

zur nächsten Unterkunft aufzubrechen.

Es war für uns eine der besten Entscheidungen, den Besuch von Kolmankuppe in unsere Tour aufzunehmen.

Wir waren alle vier sowas von begeistert von diesem "Museum" und der Geschichte dahinter und unterhielten uns noch lange darüber.

Daher hatten wir ganz schön viel Zeit dafür gebraucht, es war mittlerweile schon Viertel nach Zwölf,

also höchste Zeit, endlich weiterzufahren!

 

Hier geht´s weiter zu Teil 2 des Tages: